Qualitäts-Content geht vor SEO-Spam. Je stärker Google die Schraube mit seinen Panda und Penguin Updates ansetzt, desto nervöser werden so manche Suchmaschinenoptimierer. Ist SEO tatsächlich dem Untergang geweiht, oder ist zukünftig einfach mehr Flexibiliät und Kreativität gefragt? Mögliche Antworten auf diese Fragen gibt die folgende Analyse.

Wie kämpft Google gegen unerwünschte SEO Taktiken an?

Qualitäts-Content geht vor SEO-SpamSpätestens seit den Panda und Penguin Updates kämpft Google offensiv gegen Verletzungen seiner Webmaster Richtlinien an und versucht sicherzustellen, dass in den Top Resultaten seiner Suchergebnisse tatsächlich nur noch hochwertige und relevante Webseiten aufscheinen. Um dieses Ziel zu erreichen wurde nicht nur an der Algorithmus Schraube gedreht, sondern gleich ganze “Linkdörfer” von der SEO Landkarte gefegt.

Suchmaschinenoptimierung kann sich nicht mehr auf das manuelle Setzen von Links in Artikel-, und Linkverzeichnissen konzentrieren, sondern muss sich zukünftig deutlich mehr einfallen lassen, um vor den gestrengen Augen des Suchmaschinenriesen zu bestehen.

Welche Linkarten haben Googles Zorn erregt?

  • Gegenseitige Verlinkung: Die direkte gegenseitige Verlinkung zweier Webseiten wurde wohl als erste als spammy identifiziert. Manche Webseitenbetreiber glauben immer noch an einen positiven Effekt, doch dieser tritt nur ein, wenn die Links natürlich aufgrund relevanter verlinkter Informationen entstanden sind.
  • Linkverzeichnisse: Als hunderte und tausende Linkverzeichnisse erstellt wurden, die den einzigen Zweck erfüllten, Links zu generieren, griff Google ein und wertete diese ab.
  • Blog Kommentare: Wer selbst einen Blog betreibt, weiß aus eigener Erfahrung, dass man tagtäglich mit Blog Kommentar Spam überschüttet wird. Das NoFollow Attribut hat hier nicht wirklich Abhilfe geschaffen, schließlich gehören zu einem natürlichen Linkprofil auch NoFollow Links. Doch Google weiß längst woher der Wind weht, und zählt maximal noch relevante und hochwertige Links.
  • Forum Postings: Auch in diesem Falle zeigt Google wenig Begeisterung für massenhafte Links aus Foren. Handelt es sich jedoch um hilfreiche Posts, die anderen Usern nützliche Informationen liefern, dann können diese Links durchaus nützlich sein und Traffic und im besten Falle sogar Umsatz bringen.
  • Artikelmarketing: Mit der Geburt von Panda und Penguin war die Wirksamkeit von Artikelmarketing vorbei. Matt Cutts hat mehrmals zu diesem Thema Stellung bezogen und klar gesagt, dass Google nichts von der massenhaften Verbreitung der immer gleichen minderwertigen Inhalte hält.
  • Pressemitteilungen: Findige SEO´s haben schnell erkannt, dass das Posten von Presseaussendungen auf PR-Portalen schnell viele Links bringt. Doch die immer gleiche Verwendung von Linkstexten und Linkzielen ist kontraproduktiv und wird von Google mittlerweile abgestraft.
  • Infografiken: Anschauliche Infografiken, die einen komplexen Sachverhalt einfach erläutern sind sehr beliebt und bringen ohne Zweifel Links. Doch auch hier hat Matt im letzten Jahr gesagt, dass Google das nicht so gerne sieht, wenn die Grafiken ausschließlich als Linkköder dienen.
  • Gastartikel: Die Veröffentlichung von Gastartikeln wandert auf einem schmalen Grad. Google sagt ja zu einzigartigen Inhalten, und lehnt eine Streuung von nichtsagendem Bla Bla über dutzende oder hunderte Blogs schlichtweg ab.

Was nun?

Auch wenn die oben angeführten SEO Taktiken als spammy angesehen werden, besteht doch die Möglichkeit diese weiter einzusetzen. Voraussetzung dafür ist diese Linkaufbau Maßnahmen gezielt und punktgenau einzusetzen.

Reagieren Sie auf die Google Algorithmus Updates, indem Sie keine nachvollziehbaren Spuren hinterlassen. Verwenden Sie unterschiedliche Strategien und Linkquellen, verwenden Sie mehrere Alias Namen, sammeln Sie neben den obligatorischen schwächeren Links  hochwertige und relevante Linkpartner, varieren Sie die Link- und Ankertexte und achten Sie darauf, wechselnde Ziele auf Ihrer Webseite anzusteuern. So können Sie auch in Zukunft aus all diesen Taktiken Links ziehen, ohne dass Ihre Webseite von Google abgestraft wird.

Fazit

Das immer wieder von Matt Cutts heruntergebetete Mantra “Qualität ist alles” wird zukünftig mehr und mehr auch seinen Niederschlag im SEO finden. Hochwertige, einzigartige Inhalte, Links von und zu relevanten Quellen und die Nutzerfreundlichkeit sind Schwerpunkte, auf die die Suchmaschinenoptimierer vermehrt achten sollten. Schließlich arbeitet Suchmaschinenoptimierung und Linkbuilding nicht für eine Suchmaschine, sondern für Menschen. Gelingt es dies in der täglichen Arbeit zu berücksichtigen, dann ist SEO weder 2013, noch in den nächsten Jahren dem Untergang geweiht, sondern blickt in eine erfolgreiche Zukunft.

Anmerken muss man hierbei jedoch, dass durch diese Maßnahmen SEO immer teurer wird und somit Firmen mit großem Budget einen noch größeren Vorteil gegenüber der Konkurrenz erhalten als dies ohnehin schon der Fall ist.

HEWO hat und wird sich auf diese Änderungen einstellen. Wir haben bereits für einige Partner derartige Projekte umgesetzt und durch unsere viralen Seiten diesen Weg noch stärker eingeschlagen. Nun liegt es an Ihnen liebe Kunden diesen Qualitätsweg mitzugehen, um so auch in Zukunft gute Rankings zu erreichen.