Definition: Was bedeutet Content Seeding?

Wer sich heute mit Online-Marketing beschäftigt und erfolgreiche Strategien für gewinnbringendes Marketing einsetzen möchte, stolpert immer wieder über die Worte “Content Seeding” oder “Virales Seeding”.

Doch was bedeutet das eigentlich?

Wikipedia weiß folgendes zum Thema:

“Viral Seeding (auch Social Seeding) ist eine Strategie im Viralmarketing, bei der durch gezieltes Verbreiten eines Inhalts im Internet schnell und kostengünstig eine kritische Masse (Tipping-Point) erreicht werden soll, von der aus die Nutzer durch Teilen und Empfehlen selbst zur „viralen“ Verbreitung des Inhaltes beitragen. Diese Inhalte können unterschiedliche Formate wie Videos, Bilder, Grafiken, Podcasts und Texten sein. Typischerweise sind die Inhalte nicht vordergründig werbend, sondern bieten nützliche Informationen, weiterbringendes Wissen oder Unterhaltung. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Nutzer den Aufwand des Teilens auf sich nehmen und somit als Multiplikator fungieren.”

In einfachen Worten, Content = Inhalt und Seeding = säen.

Vergleichbar ist das Ganze mit einer Erdbeerpflanze. Man sät den Samen, um später die Früchte ernten zu können, je mehr Früchte man ernten möchte, um so mehr Samen sollte man säen.

Und je nachdem, wie gut die Erdbeeren am Ende schmecken sollen, oder wie teuer Sie die Beeren am Ende verkaufen wollen, um so mehr sollten Sie auf die Qualität des Samens achten.

In Form eines Inhalts versuchen wir also den Inhalt möglichst so gut zu gestalten um anschließend eine große, natürliche Reichweite in Form von Views, Likes, Shares, Traffic und Verlinkungen erreichen zu können.

Hierbei unterscheiden wir zwischen zwei verschiedenen Typen:

  • einfachem Seeding: Hier setzt man auf die Kraft der Multiplikatoren und der Influencer und hofft, dass alleine durch deren Aktivität der Beitrag immer wieder geteilt, kommentiert und verlinkt wird.
  • erweitertem Seeding: Hier verlässt man sich nicht alleine auf die Kraft der Multiplikatoren, sondern bringt den Stein selbst ins Rollen. Das heißt, man teilt den Beitrag auf speziellen Plattformen, Blogs, Magazinen, Foren und sozialen Medien, um schneller ein großes Publikum zu erreichen und dem Beitrag – und somit auch der Marke – eine schnellere und größere Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Die 26 goldenen Regeln des Content Seeding

Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Wenn Sie sich für die Strategie des Content Seeding entscheiden, gilt es zunächst zu klären, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Produkt bzw. Ihrer Marke ansprechen wollen. Eine präzise Zielgruppendefinition ist die Basis für die Produktion passgenauer Inhalte und somit entscheidend für den Erfolg des Content Seeding.

Beginnen Sie mit den demographischen und sozio-ökonomischen Merkmalen und stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Welche Kunden nutzen das Produkt?
  • Für welche Personen ist das Produkt/ die Marke interessant?
  • Welches Alter hat die Zielgruppe?
  • Sprechen wir mit dem Produkt / der Marke ein bestimmtes Geschlecht an?
  • Wo befindet sich die Zielgruppe? Standort? Lokalisierung?
  • Welchen Familienstand haben die Personen, die sich für das Produkt interessieren?
  • Welche berufliche Zielgruppe sprechen wir mit dem Produkt / unserer Marke an?

Finden Sie heraus was Ihre Zielgruppe wirklich will

Nachdem Sie sich ein erstes Bild der Kunden-Persona(s) gemacht haben, so gilt es nun, sich noch besser in Ihre Zielgruppe hinein zu versetzen.

Erkunden Sie die psychischen Faktoren, die für die Markenbindung und den Kaufentscheid relevant sind:

  • die Interessen der Zielgruppe
  • die Bedürfnisse der Zielgruppe
  • die Präferenzen der Zielgruppe
  • Welchen Nutzen hat Ihre Zielgruppe durch Ihr Produkt oder Ihre Marke?
  • Wie ist die Zielgruppe emotional eingestellt?

Die  Zielgruppendefinition bietet die Grundlage für die Erarbeitung einer Strategie für das Content Seeding. Dabei gilt es allerdings, sich nicht ausschließlich auf die von Ihnen erarbeiteten Personas beschränken, sondern auch weitere potentielle Interessenten einbeziehen.

Erweitern Sie Ihre Zielgruppe

Bei der Planung Ihrer Seeding-Themen sollten Sie Ihre Zielgruppe möglichst weit umfassen. Dadurch ergibt sich ein größeres Verbreitungspotential und eine höhere Reichweite Ihrer Seeding-Kampagne.

Überlegen Sie sich also, wie Sie Ihre Themen so gestalten können, dass Sie auch die Personen anzusprechen, die Sie vielleicht nicht zur engsten Zielgruppe zählen würden.

Beispiel:

Wenn Ihr Produkt bspw. ein High-Tech-Staubsauger ist und Sie eine Infografik über die Anwendung dieses Staubsaugers erstellen, beschränken Sie die Zielgruppe automatisch auf die Personen, die gezielt auf der Suche nach einem High-Tech Staubsauger sind.

Wenn Sie das Thema jedoch etwas umfassender betrachten, könnten Sie bspw.eine Infografik über das allgemeine Putzverhalten in Deutschland erstellen. Dadurch sprechen Sie automatisch auch die Personen an, die sich noch gar keine Gedanken über die Anschaffung eines High-Tech-Staubsaugers gemacht haben.

Doch Achtung, dabei Content Seeding geht es weniger darum, neue Kunden zu gewinnen, sondern vielmehr darum, welche Medien Ihren Beitrag teilen und dadurch Traffic auf Ihre Website bringen: Die Grafik über die Anwendung des Staubsaugers wird höchstenfalls von ein bis zwei Blogs oder Spezialseiten verlinkt, die eben genau Ihr Produkt thematisieren.

Erarbeiten Sie jedoch eine Grafik mit einer Originalstudie über das allgemeine Putzverhalten in Deutschland, besteht eine gute Chance, von zahlreichen unterschiedlichen Medien wie Blogs, Foren, Lifestyle-Magazinen, Info-Magazinen oder sogar Universitäten verlinkt zu werden.

Content zum Seeden erstellen

Sie wissen nun, wer zu Ihrer Zielgruppe gehört und welche Personen sich eventuell noch für Ihr Produkt oder Ihre Marke interessieren könnten. Entscheiden Sie nun, welche Inhalte sich für Ihre Zielgruppe am Besten eignen bzw. welche am wahrscheinlichsten geteilt würden.

Dabei können Sie unter den folgenden Inhaltskategorien wählen:

Texte zum Seeden

Sollten Sie sich dazu entscheiden, einen einfachen Text zu seeden, sollte der jedoch alles andere als “einfach” sein. Egal für welchen Inhalt Sie sich entscheiden, für das anschließende Seeding sollten Sie das Wort hochwertig sehr ernst nehmen! Sind Sie der Meinung, dass Ihr Publikum einen umfangreichen Artikel zum Thema am wahrscheinlichsten interessant fände, achten Sie darauf den Beitrag inhaltlich so hochwertig zu gestalten, dass es keinen auch nur ansatzweise ähnlichen Inhalt im Netz zum gleichen Thema gibt. Kurz: Das Seeding von Texten funktioniert nur dann, wenn es sich um wirklich hochwertige und möglichst einmalige Texte handelt. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  • Einzigartigkeit
  • Umfang
  • Informationswert
  • Spannung & Spaß
  • Formatierung

Der Inhalt sollte der einzige seiner Art im Netz sein

Wählen Sie möglichst ein Thema, über das nicht schon unzählige Male auf Blogs und in Magazinen berichtet wurde. Sollten allerdings just ein solches, schon mehrfach behandeltes Thema am besten zu Ihrem Produkt passen, ist es umso wichtiger,  den Beitrag so zu gestalten, dass er zum besten seiner Art im Netz wird.

Der Inhalt sollte umfangreich sein

Wenn Sie sich auf einen reinen Text-Inhalt beschränken möchten, achten Sie dennoch darauf, den Beitrag so umfangreich zu gestalten, dass er wirklich ALLE Informationen zum Thema enthält. Ein Beitrag mit nur 250 Wörtern wird dabei für Magazine und Nutzer wohl kaum interessant sein.

Der Text sollte eine gerne zitierte “Quelle” sein

Machen Sie es wie Wikipedia und behalten Sie bei der Erstellung des Inhaltes im Hinterkopf, eine dauerhafte Informationsquelle für die User zu erstellen. Ihr Beitrag sollte interessant sein und möglichst viele Informationen enthalten, so dass User immer wieder gerne darauf zurückgreifen.

Beispiel: Wenn Sie Bohrmaschinen verkaufen und sich mit Blick auf Ihr Marketingbudget auf einen Textbeitrag beschränken wollen, dann berichten Sie nicht nur über die Funktionsweise der Bohrmaschine, sondern überlegen Sie, welche Informationen für den Endverbraucher zusätzlich interessant sein könnten:

  • die Funktionsweise der Bohrmaschine im Detail
  • der Aufbau der Bohrmaschine & spezielle Features
  • Informationen über Zubehörteile und deren Anwendung
  • DIY-Tipps für die Anwendung der Bohrmaschine (à la “Wussten Sie, was Ihre Bohrmaschine noch alles kann?”)
  • unterhaltsame Informationen zur Geschichte der Bohrmaschine, ungewöhnlichen Einsatzgebieten, der größten Bohrmaschine der Welt etc.
  • (Preis-)Leistungsvergleiche verschiedener Geräte

Zur Ideenfindung nutzen Sie einfach unseren Content Idea Generator.

Machen Sie es spannend, lustig oder interessant

Heutzutage gibt es eine Flut an Informationen im Netz. Wenn Sie einen eintönigen und langatmigen Beitrag über ein bereits bekanntes Thema veröffentlichen, wird kaum jemand daran Interesse haben, Ihren Beitrag zu lesen oder diesen zu teilen.

Achten Sie auf die richtige Formatierung

Bei der Erstellung eines Artikels sollten Sie auf die Formatierung achten. Dabei gilt es Wörter hervorzuheben,

Headlines in den Beitrag einzubauen

  1. Aufzählungen zu verwenden

und auf die richtigen Abstände zu achten.

Achten Sie darauf, die Sätze kurz zu halten, so dass Ihr Beitrag für den Leser übersichtlich bleibt.

Whitepaper zum Seeden

Gerade für IT Brachen ist die Erstellung eines Whitepaper mit  Fallstudien und Marktforschungsergebnissen interessant.

Ein Whitepaper wird in der Regel sehr technisch gestaltet und behandelt ein klar eingegrenztes Themengebiet. Zu einem Produkt wird dabei häufig mit Pro und Kontra Stellung genommen. Sollte es Ihr Ziel sein, möglichst schnell Kundenkontakte zu generieren, ist die Erstellung eines Whitepaper die richtige Lösung für Sie.

Das Whitepaper sollten Sie in einer flüssigen Sprache und absolut ohne werbenden Hintergrund gestalten. Greifen Sie Fallstudien, Analysen oder Marktforschungsergebnisse auf. Meistens enthalten Whitepaper eine Problemlösung für den Nutzer. Für den Umfang des Whitepaper sollten Sie mit ca. 15 Seiten rechnen.

Beispiel: 

102 E-Mail Marketing Tipps von Agnitas

Videos zum Seeden

Mit Hilfe einer Video-Seeding-Kampagne können Sie heute ideal und einfach die richtige Message verbreiten.

Wichtig dabei ist jedoch die strategische Platzierung Ihres Videos in den richtigen Kanälen. Die Erstellung eines Videos erfordert zwar einen deutlich größeren Aufwand als dies bei Texten oder Bildern der Fall ist, doch können Sie hier auch mit höheren Interaktionen rechnen.

Durch Videos erhalten Marken in der Regel viel schneller Aufmerksamkeit, ein bekanntes Beispiel ist das EDEKA Video “Supergeil”. Video-Seeding-Kampagnen lassen sich außerdem sehr leicht in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram verteilen, wo mit Hilfe des richtigen Influencers relativ schnell eine unglaublich hohe Reichweite erzielt werden kann.

Bei der Erstellung eines Videos sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • emotionaler Inhalt
  • kreativer Inhalt
  • inspirierender Inhalt
  • unterhaltsamer Mehrwert
  • positiver Inhalt
  • vermitteln Sie eine Botschaft
  • geben Sie Tipps (DIY)

Bilder zum Seeden

Bilder sind vor allem dann interessant für eine Seeding Strategie, wenn sie aussagekräftig sind und die Message auf den ersten Blick vermitteln. Greift das Bild eine politische Situation auf? Spiegelt es ein Thema wieder, von dem viele Menschen sich angesprochen fühlen? Erzeugt es einen WOW- oder AHA-Effekt?

Bilder können sich sehr erfolgreich im Netz verbreiten, wenn sie emotional ausgerichtet sind und den User sofort ansprechen.

Beispiele:

Quelle: Robin Wood

 

Das folgende Bild der Organisation The Earthian auf Facebook hat bis heute (Stand Mai 2017) 138.773 Likes erhalten und wurde 99.179 Mal geteilt. Zudem erhielt es über 12.500 Kommentare von Usern aus der ganzen Welt. Hier kann man durchaus von einer erfolgreichen Seeding-Kampagne sprechen.

Quelle: TheEarthian Facebook

Memes zum Seeden

Memes eignen sich gut für eine Seeding Kampagne. Hier zählt die Aussage und die emotionale Ansprache der User. The Earthian ist auch hierfür ein gutes Beispiel.

Memes können auf unterhaltsame, lustige Weise eine Message schnell verbreiten. In der Regel werden auf Memes lediglich Gedanken oder Bewusstseinsinhalte festgehalten.

Beispiele:

Ein sehr erfolgreiches  Meme aus dem Jahr 2015 war das folgende Bild von einem Kleid. Es wurde auf tumblr hochgeladen und die User wurden gefragt, welche Farbe das Kleid hat. Innerhalb weniger Stunden wurde das Bild im Netz verbreitet und löste eine emotionale Online-Debatte aus – die einen waren der Meinung, das Kleid sei schwarz-blau, andere wiederum schrieben es sei weiß-gold.

Unzählige Blogs und Magazine weltweit teilten das Bild und versuchten, die damit verbundenen wissenschaftlichen Hintergründe von Farbe und Licht zu erklären. Durch diese virale Kampagne erreichte das Kleid des Designers Roman Originals mehr als 10 Millionen Tweets mit den Hashtags #thedress, #whiteandgold und #blackandblue.

Das Phänomen “The Dress” bekam sogar einen Wikipedia-Eintrag.

 

Quelle: Express.co.uk

Checklisten zum Seeden

Checklisten sind für viele Nutzer eine hilfreiche und sinnvolle Quelle und eignen sich besonders gut für das Seeding. Wenn eine Checkliste gut und sinnvoll aufgebaut ist, und hilfreiche Handlungsanweisung zu einem bestimmten Thema enthält, wird sie gerne gelesen und geteilt.

Zwar gibt es keine allgemeine Systematik zum Erstellen einer Checkliste, doch sollte sie dem Nutzer helfen, wichtige Punkte zu einem bestimmten Produkt oder Projekt zu kontrollieren und abzuhaken. Sie kann also immer wieder verwendet werden und eignet sich daher für langlebige oder wiederkehrende Themen.

Der User kann die Checkliste schnell überfliegen und mit einem “Ja/Nein” oder “kenn ich/kenn ich nicht” abhaken. Insofern liefert eine Checkliste dem User wertvolle Informationen in Kurzfassung. Dabei sollte jeder Punkt so kompakt gestaltet sein, dass der User mit wenigen Worten weiß, was zu tun ist.

Beispiel: 

Infografiken zum Seeden

Das Ziel einer Infografik ist es, ein Thema visuell zusammenfassend darzustellen. So lassen sich Informationen und Fakten ebensoeffizient wie optisch ansprechend vermitteln.

Achten Sie daher bei der Erstellung einer Infografik auf:

  • Klarheit
  • Genauigkeit
  • Anschaulichkeit

Infografiken eignen sich besonders gut für das Seeding, da die visuelle Wahrnehmung bei uns Menschen an erster Stelle steht. Unserem Gehirn werden durch eine Infografik Informationen in “gefilterter” Form übermittelt. Wir müssen also nicht erst einen Text lesen und ihn verstehen, sondern können alle nötigen Informationen versinnbildlicht und auf einen Blick erfassen.

Entsprechend gern werden Infografiken in den sozialen Netzwerken geteilt.

Beispiele für Infografiken finden Sie hier: Infografiken von Hewo-Internetmarketing.

eBooks zum Seeden

eBooks sind längere Publikationen, die im Internet zum Download bereitgestellt werden. Neben Texten sind häufig auch Bilder, Datentabellen und Diagramme, technische Skizzen u.ä. enthalten. Für eine erfolgreiche Seeding-Strategie sollten Sie das eBook sowohle als PDF wie auch in anderen Formaten für gängige eReader bereitstellen.

Beispiele:

Ratgeber zum Seeden

Ein Ratgeber bietet dem Endverbraucher Tipps und Hilfestellungen, um ein bestimmtes Problem alleine lösen zu können. Beispiele hierfür sind Motivationsratgeber, Ratgeber für gesundheitliche Probleme oder auch umfassendere Ratgeber mit vielfältigen Beiträgen zu Themen wie Beruf, Reisen, Gesundheit und Familie. Online-Magazine präsentieren heute vermehrt Inhalte, die implizit oder explizit beraten.

Die Qualität eines Ratgebers beruht nicht nur auf der fachlichen Korrektheit, sondern auch der benutzerfreundlichen Aufbereitung und Präsentation der Inhalte.

Beispiel:

Tools zum Seeden

Überlegen Sie, ob Sie dem Nutzer ein hilfreiches Online-Tool zur Verfügung stellen können, das im Zusammenhang mit Ihrem Produkt oder Ihrer Marke steht. Es sollte dem Nutzer die Arbeit oder die Verwendung eines bestimmten Produkts erleichtern oder einen Mehrwert bieten.

Je wertvoller ihr Tool für den Nutzer ist, umso schneller wird es sich verbreiten. Für das Seeding gibt es spezielle Websites, die über Online-Tools berichten und diese vorher testen. Schreiben Sie diese Seiten an, stellen Sie ihr Tool vor und bitten Sie um einen Testbericht.

Studien zum Seeden

Gerade für Unternehmen, die im medizinischen Bereich tätig sind, kann es sinnvoll sein, eine Studie zu relevanten Themen vorweisen zu können. Für eine Online-Apotheke kann bspw. eine Studie zu Heuschnupfen oder zu Erkältungen in Deutschland sinnvoll sein.

Wenn Sie eine Studie zu einem bestimmten Thema erstellen möchten, dann starten Sie zunächst mit einer detaillierten Umfrage zu dem Thema. Vielleicht gibt es in Ihrem Unternehmen interne Forschungsergebnisse oder auswertbare Datenmengen die publizierbar sind?

Beispiele: 

Grundsätzlich gilt:

Halten Sie sich erfolgreiche Marketingstrategien von großen Konzernen vor Augen. Ronald McDonald ist dafür eines meiner beliebtesten Beispiele. Die Werbefigur der Fast Food Kette McDonald zählt nach dem Malboro-Mann als zweiterfolgreichstes Werbesymbol des 20. Jahrhunderts.

Ohne Ihnen weitere Erklärungen liefern zu müssen, wissen Sie, dass es sich bei Ronald McDonald um den Fast Food Clown handelt und Ihr Appetit auf einen saftigen Hamburger wird gerade in diesem Moment angeregt.

Ronald McDonald wurde jedoch noch nie mit einem Hamburger oder Pommes dargestellt. Ronald McDonald hat die Produkte der Fast Food Kette noch nie offiziell “verkauft”. Jeder weiß zwar, dass es sich bei dem Clown um die Werbefigur von McDonalds handelt, aber mit Ronald wurde nie offiziell für Burger geworben. Der Clown lockt Kinder an und verspricht Spaß und Unterhaltung.

Jeder der über den Clown spricht, weiß, dass es eigentlich um den Burger geht. Behalten Sie diese Strategie im Hinterkopf, wenn es um Ihre Seeding Kampagne geht. Halten Sie sich Ihr Ziel vor Augen und überlegen Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe indirekt ansprechen können, schließlich ist PR heute das neue Linkbuilding. Verteilen Sie Spaß und Unterhaltung, Hunger und Durst kommen dann ganz von alleine.

Seeding-Budget planen

Für die Planung und Vorbereitung der richtigen Seeding Strategie sollten Sie zunächst das Budget einplanen, dass Sie bereit sind zu investieren. Bei der Planung sollten Sie für den Seeding Prozess folgende Punkte kalkulieren:

  • 1/2 bis 2/3 der Kampagnenkosten
  • Welches Format soll umgesetzt werden? Infografik, Video, Checkliste? Je nach dem variieren die Kosten selbstverständlich zusätzlich.
  • Kosten für Erstellung der Inhalte
  • Wird der Inhalt Inhouse oder von einer Agentur erstellt?
  • Fremdkosten für Content Veröffentlichung auf externen Seiten

Machen Sie sich auf die Suche nach aktuellen Trends

Bevor Sie sich an die Erstellung der Inhalte machen, sollten Sie sich vorher über aktuelle Trends in Ihrer Branche informieren. Sie sollten versuchen, mit Ihrem Inhalt nicht am Trend vorbei zu gehen, sondern sich daran zu orientieren.

Mit der Hilfe von einigen Analyse-Tools wie beispielsweise Google Trends können Sie feststellen, welches Thema gerade am meisten gefragt ist.

Auch eine Keyword Recherche ist sinnvoll, um fest zu stellen auf welches Keyword Sie sich festlegen sollten. Sie sollten in jedem Fall darauf achten, dass Sie dem Nutzer am Ende ein Thema bieten können, zu dem es bisher keine oder kaum Informationen gibt und mit dem Sie den Nerv der Zeit treffen.

Recherchieren Sie selbst ein Thema, zu dem es noch keine oder nur wenige Informationen gibt. Hierbei lohnt es sich um die Ecke zu denken und überraschende Informationen in Verbindung mit Ihrem Produkt zu bringen. Der Erfolg ist garantiert.

Analysieren Sie Ihre Wettbewerber

Lassen Sie bei der Analyse nach neuen Inhalten Ihren Wettbewerber nicht aus den Augen. Der Markt ist heute hart umkämpft und die Konkurrenz schlagkräftig. Es kann also gut sein, dass Ihre Idee bereits von Ihrem Wettbewerber umgesetzt wurde. Fragen Sie sich also:

  • Welche spannenden Ideen wurden von meinem Wettbewerber noch nicht umgesetzt?
  • Welche Idee wurde nur unzureichend von meinem Wettbewerber umgesetzt und kann noch ausgearbeitet werden?
  • Welche Idee kann ich besser umsetzen als mein Wettbewerber?

Hierbei gilt es zu vermeiden erfolgreiche Konzepte von Unternehmen einfach nur zu kopieren.

“ Wer nichts vom Original weiß,
den besticht auch die Kopie.”

Linkanalyse ähnlicher Inhalte

Sollten Sie einen Beitrag erstellen wollen, der so oder so ähnlich vielleicht schon existiert aber am besten zu Ihrem Produkt oder Ihrer Marke passt, dann sehen Sie sich zunächst die bereits bestehenden Beiträge an.

Mit Hilfe eines Analyse Tools können Sie genau analysieren welche Beiträge zu einem Thema schon existieren.

Sehen Sie sich die existierenden Beiträge zum Thema aus dem Vorjahr an. Analysieren Sie genau, welche Informationen zu diesem Thema schon existieren und wie Sie die Informationen noch erweitern können.

Auf keinen Fall sollten Sie einen neuen Beitrag erstellen, der die gleichen Informationen enthält wie schon existierende Beiträge.

Versuchen Sie in jedem Fall einen Mehrwert für die Nutzer darzustellen und das Thema neu so aufzufassen, dass Sie eine neue interessante Quelle mit einzigartigen Informationen für den Endverbraucher erstellen.

Fragen Sie sich:

  1. Gibt es überhaupt neue Informationen zum Thema?
  2. Oder kann ich vielleicht ein interessantes Unterthema erstellen?

Versammeln Sie Ihr Team und machen Sie ein intensives Brainstorming zu neuen Ideen.

Sollten Sie einen Beitrag aufgreifen wollen, der schon so ähnlich existiert, dann analysieren Sie die Seite, auf der sich der Inhalt befindet. Analysieren Sie die Backlinks des jeweiligen Beitrags und sehen Sie sich an, welche Seiten den Beitrag am Ende geteilt haben und eventuell auch Ihren Beitrag teilen würden.

Erstellen Sie den richtigen Content

Egal für welche Form des Inhalts Sie sich am Ende entscheiden, wichtig ist es, den richtigen, den goldenen Content, wie ich es gerne nenne, zu erstellen. Betrachten Sie Ihren Inhalt wie einen Samen.

Heben Sie sich von anderen, langweiligen und herkömmlichen Pflanzensamen ab und erstellen Sie einen goldenen Samen.

Achten Sie darauf, einen Inhalt zu erstellen, der immer und immer wieder über Jahre hinweg neue Backlinks generiert.

Das Ziel des Content Seedings sollte nicht sein, einen Inhalt zu erstellen und diesen nur für kurze Zeit zu seeden.

Ziel des Content Seedings sollte es sein, Ihren Inhalt auf einigen Plattformen und Magazinen zu teilen, anschließend sollte der Beitrag aber so einen großen Mehrwert für die Nutzer darstellen, dass er sich ganz alleine im Internet weiterverbreitet und nachhaltig und fortlaufend Links für Sie generiert.

Im Idealfall sollte es so ablaufen:

  • Sie senden Ihren Inhalt zu Seite A
  • Seite A veröffentlicht Ihren Inhalt
  • Seite B wird auf den Inhalt von Seite A aufmerksam
  • Seite B findet den Inhalt so interessant, dass sie ebenso einen Inhalt veröffentlicht und Seite A verlinkt
  • Seite C wird ebenso auf den Inhalt von Seite A aufmerksam und veröffentlicht eine Beitrag, indem sie Seite A verlinkt.
  • Seite D…..
  • usw.

Sobald der Inhalt strategisch auf relevanten Seiten ausgesät wurde und gut auf den Seiten positioniert wurde, ist die Chance sehr groß, das andere Seiten auf den Beitrag aufmerksam werden, ihn relevant finden und ebenfalls teilen.

Seite A gilt in diesem Fall als die originale Quelle des Inhalts, erhält dadurch mehr Autorität, und wird dadurch leichter von anderen Seiten verlinkt.

In der Regel sollte Ihr Beitrag dadurch automatisch immer und immer wieder organisch hochqualitative Links generieren. Schließlich sollten sich Multiplikatoren von dem Inhalt angesprochen fühlen und den Beitrag gerne teilen wollen.

Das Internet besteht aus Inhalten. Ohne Inhalte könnten wir uns keine Informationen ergooglen und wüssten nicht, warum Katzen Angst vor Gurken haben. Da immer und immer mehr Inhalte das Netz füllen, wird es immer wichtiger auf kreative Ideen und relevante Inhalte zu setzen. Mit herkömmlichen Informationen und Beiträgen gibt sich heute kaum ein Nutzer zufrieden.

Halten Sie sich immer das Bedürfnis Ihrer Zielgruppe vor Augen

Der Beitrag sollte je nachdem hilfreich, informativ oder unterhaltsam sein, in jedem Fall aber einen großen Mehrwert für den Nutzer liefern. Wichtig ist dabei, die Skepsis der Journalisten, Experten und User zu beherzigen. Sie sollten mit Ihrem Beitrag auf die Bedürfnisse der Nutzer individuell eingehen um die Chancen für die Multiplizierung Ihres Beitrags zu steigern. Dabei sollten Sie auch den deutschen Markt beobachten. Es gibt Inhalte, die beispielsweise in Amerika sehr viel einfacher geteilt werden als in Europa, speziell in Deutschland. Was in Amerika auf großes Interesse stößt, wird im deutschen Markt eventuell eher mit Skepsis betrachtet.

Überlegen Sie sich bei dem Brainstorming mit Ihrem Team also auch, wie Sie eventuelle Probleme Ihrer Nutzer lösen könnten. Oder welche Tipps, Tricks und Taktiken Ihre Nutzer oder Kunden noch nicht kennen, die aber sicher wertvoll sind. Seien Sie kreativ!

Bringen Sie Experten mit ins Spiel

Je nach dem für welchen Inhalt Sie sich am Ende entscheiden, überlegen Sie sich, ob Sie eventuell einen Experten auf Ihrem Gebiet kennen, der Sie beim Erstellen des Beitrags mit wichtigem Input unterstützen kann, oder ob Sie selbst den Expertenstatus haben und diesen in Ihren Beitrag mit einfließen lassen können.

In Deutschland gilt aktuell das geschriebene Wort noch als seriöser als beispielsweise audiovisuelle Inhalte. Wenn Sie in Ihrem Beitrag also die Meinung eine etablierten Fachautors zitieren können, dann tun Sie es. Ihr Beitrag wird dadurch auf sehr viel mehr Vertrauen beim Nutzer stoßen.

Erstellen Sie eine Agenda

Überlegen Sie sich, zu welcher Jahreszeit Ihr Beitrag am besten passt und ob man den Inhalt eventuell komplett auf eine bestimmte Jahreszeit festlegen könnte. Haben Sie ein bestimmtes Produkt, dass sich zu Weihnachten oder der kalten Jahreszeit am besten Verkaufen lässt?

Oder lebt Ihr Produkt eventuell von speziellen Feiertagen wie beispielsweise dem Valentinstag? Erstellen Sie eine Agenda und halten Sie dort genau fest, zu welchen Datum der von Ihnen erstellte Beitrag in Google auf Platz 1 ranken soll um möglichst viele Conversions zu erzielen.

Planen Sie nun die Zeit richtig ein. Möchten Sie beispielsweise einen Beitrag zu Weihnachten erstellen, sollte dieser spätestens im Juni online gehen, wenn er zur Weihnachtszeit in Google auf Platz 1 ranken soll.

Ziel für Seeding-Kampagne festlegen

Welches Ziel möchten Sie mit dem Content Seeding erreichen?

Wie bereits erwähnt ist das Ziel des erweiterten Content Seedings einen Inhalt so im Netz zu platzieren, dass er sich irgendwann von ganz alleine verbreitet. Dadurch verbreiten Sie zunächst gezielt Ihren Beitrag auf Videoplattformen, in Foren, in Magazinen, auf Blogs oder sozialen Netzwerken um die kritische Masse so schnell wie möglich zu erreichen, um aus dem Beitrag möglichst bald einen Selbstläufer zu machen.

Bei Ihrem persönlichen Ziel sollten Sie sich also fragen:

  • Welches Ranking möchte ich mit meinem Inhalt erreichen?
  • Bis wann möchte ich dieses Ranking erreichen?
  • Wie viele Links möchte ich durch das Content Seeding erzielen?
  • Wie viele Shares, Kommentare oder allgemein Reaktionen möchte ich für meinen Beitrag?
  • Wie hoch soll die Conversionrate sein?
  • Wie viele Downloads erwarte ich?
  • Wie hoch soll der ROI sein?

Linkgeber identifizieren

Beim Content Seeding gibt es verschiedenen Möglichkeiten um Ihren Inhalt zu verbreiten. Darüber sollten Sie sich bewusst sein.

Folgende Seiten und Portale eignen sich gut für die Verbreitung Ihrer Kampagne:

  • Blogs
  • Blognetzwerke
  • Soziale Netzwerke
  • Themenportale
  • Dokumenten-Netzwerke
  • Foren
  • Digitale-Netzwerke
  • Presseportale
  • Experten-Netzwerke
  • Fachportale
  • Branche Portale
  • Journalistische Medien
  • Bookmark Verzeichnisse
  • Unternehmenswebsite
  • Business-Netzwerke
  • Video-Netzwerke
  • Blogparaden

Richtige Influencer finden

Ziel eines erfolgreichen Seedings ist es in der Regel mit dem eigenen Produkt oder der eigenen Marke entsprechend Aufmerksamkeit und Vertrauen zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man geeignete Multiplikatoren und Influencer mit sehr viel Fingerspitzengefühl ansprechen und sie zum Teilen und Verbreiten des Inhalts bewegen.

Dabei sollten Sie darauf achten, sich auf thematisch relevante Multiplikatoren zu konzentrieren. Konzentrieren Sie sich auf einflussreiche Blogger, PR Manager oder Trendsetter in sozialen Medien. Im Idealfall finden die Multiplikatoren Ihren Beitrag so gut, dass sie ihn gerne freiwillig und kostenlos in dem eigenen Netzwerk verbreiten. Ein gezieltes Netzwerken ist hier also das A und O.

Denken Sie ebenso an Personen, die Sie eventuell bei der Erstellung des Beitrags involviert haben. Hat diese Person (Facharzt, Experte etc.) ebenso eine Webseite? Dann fragen Sie an, ob er/sie den Beitrag gerne ebenfalls teilen würde.

Lassen Sie auch Unternehmen, auf die Sie vielleicht in Ihrem Post eingehen, nicht außer acht. Sie können sich auch vor der Erstellung Ihres Posts schon überlegen, für welche großen Unternehmen Ihr Inhalt am Ende interessant ist. Das können Sie beherzigen und auch vor der Erstellung des Beitrags schon bei den Unternehmen anklopfen und nachfragen, wie groß das Interesse an Ihrem Beitrag ist.

Welche Quellen haben Sie für die Erstellung Ihres Beitrags genutzt? Lassen Sie auch diese nicht außen vor und kontaktieren Sie die Quellen gerne. Wenn Sie beispielsweise Zitate der Quellen in Ihren Beitrag eingebunden haben, dann gehen Sie bei der Kontaktaufnahme darauf ein.

Grundsätzlich ist es wichtig Personen und Unternehmen mit der gleichen Vision und Motivation zu kontaktieren. Reflektieren Sie auch, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält und auf welcher Plattform Sie sie wohl am schnellsten erreichen. Magazine mit  großem Namen wie beispielsweise Spiegel Online, mögen vielleicht interessant sein, diese Magazine sind jedoch eventuell nicht der Ort, an dem sich Ihre Zielgruppe befindet.

Bereits während der Akquise von Leads, sollten Sie bewerten, wie qualifiziert der Influencer für das Teilen Ihres Beitrags ist und welche Conversion Sie sich erhoffen. Je qualifizierter der gewählte Influencer für Sie ist, umso besser wird er Ihren Beitrag aufgreifen können und umso gewinnbringender ist es am Ende für Sie.

Was können Sie dem Influencer anbieten?

Überlegen Sie sich, was Sie dem Influencer anbieten können um den Beitrag auf seinem Portal zu veröffentlichen. Das “Angebot” sollte dementsprechend lukrativ für den Influencer sein. Fragen Sie sich also, was wirklich interessant für den Influencer ist und welcher Inhalt anschließend einen Mehrwert für die Seite darstellt. Nur so wird er Ihren Beitrag gerne teilen wollen.

Ganz grundsätzlich gilt bei allen Seiten, ob Blogs oder Magazine, schauen Sie sich die Inhalte der Seiten vor der Kontaktaufnahme genau an. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Welche Inhalte zu dem gleichen Thema sind auf der Seite schon vorhanden?
  • Wurde das Thema schon mehrfach thematisiert?
  • Bringt Ihr Beitrag der Seite einen zusätzlichen Mehrwert?
  • WIESO sollte der Influencer Ihren Beitrag teilen?
  • WIESO ist mein Beitrag relevant für die Seite?
  • WAS passt am besten zu der Seite?

Ein Magazin, das beispielsweise über 5 Email Marketing Strategien berichtet hat, wird nicht erneut über 5 Email Marketing Strategien berichten wollen.

Sie sollten also bei der Kontaktaufnahme darauf achten, dass Sie dem Multiplikator/Influencer etwas besseres bieten, als schon auf seiner Seite existiert.

Hat das Magazin also schon einen Beitrag über 5 Email Marketing Strategien, stellen Sie dem Magazin die 10 besten Email Marketing Strategien mit Expertenstatus zur Verfügung. Selbstverständlich sollte das vorgeschlagene Thema zu Ihrem Beitrag passen.

Haben Sie beispielsweise zusätzlich eine Infografik mit den 10 besten Email Marketing Strategien, wäre das in diesem Fall ein Jackpot!

Das Magazin wird Ihre Grafik gerne aufnehmen und den bestehenden Beitrag entweder durch Ihre Tipps erweitern oder das Thema Email Marketing Strategien einfach komplett neu aufgreifen.

Sie können den Magazinen oder Blogs Gastbeiträge, Fachartikel oder Interviews passend zu Ihrem Beitrag anbieten. Überlegen Sie sich, was am besten zu der Seite und dem Stil der bestehenden Inhalte passen würde.

Sollte eine Seite, die Sie als themenrelevant betrachten, noch gar keinen Beitrag zu Ihrem Thema haben, ist das umso besser. So müssen Sie sich nicht nach bestehenden ähnlichen Themen richten und können das Magazin oder den Blog direkt auf eine Themen-Lücke aufmerksam machen, die Sie natürlich gerne bereit sind zu füllen!

Wie kontaktieren Sie Influencer?

Sollten Sie nun eine Liste von themenrelevanten Seiten recherchiert haben, die Ihrer Meinung nach ihren Beitrag gerne teilen würden, überlegene Sie sich, wie Sie die Seite gerne kontaktieren möchten.

Bei Magazinen ist die Erfolgschance eine Kontaktperson zu erreichen erfahrungsgemäß höher, wenn man den Kontakt telefonisch aufnimmt. Nicht immer wird jedoch einen Telefonnummer angegeben, also müssen Sie auf eine ansprechende Email zurückgreifen.

Egal wie Sie gerne Kontakt mit dem Influencer aufnehmen möchten richten Sie in jedem Fall die Aufmerksamkeit auf die Interessen des Influencers. Erfahren Sie den Wert des Influencers und der Seite. Je mehr Sie über die Bedürfnisse und das “wollen” der Seite bescheid wissen, umso besser ist es für Sie. Denn wenn Sie wissen, was der Influencer unbedingt möchte oder will, umso besser können Sie bieten was er wirklich braucht.

Sollten Sie den Influencer noch nicht komplett von Ihrem Vorschlag, Ihrem “Angebot” überzeugen können, dann backen Sie gemeinsam einen größeren Kuchen, der so viele Ihrer beider Interessen wie möglich befriedigt. Heißt, erweitern Sie Ihren Beitrag mit Hilfe des Influencers um daraus etwas so großes zu gestalten, dass für beide Seiten von großem Nutzen ist.

Achten Sie vor der Kontaktaufnahme unbedingt darauf, den Seiten nicht den gleichen oder einen minderwertigen Inhalt für das Seeding anzubieten.

Gestalten Sie das entsprechende E-Mail Anschreiben

Je nach dem welche Seite Sie kontaktieren, sollten Sie Ihr Anschreiben individuell darauf abstimmen. Ob Ihre Email am anderen Ende gelesen, gelöscht oder überhaupt geöffnet wird, hängt ganz von Ihnen ab.  Ein Journalist erhält durchschnittlich etwa 45 Pressemeldungen pro Tag, die Betreffzeile sollte dementsprechend also ansprechend, interessant und persönlich wirken. Der Empfänger sollte auf jeden Fall neugierig sein und die Email in jedem Fall öffnen wollen.

Grundsätzlich sollten Sie auf eine individuelle Ansprache achten. Auf allgemeine Ansprachen wie “Sehr geehrte Damen und Herren” sollten Sie verzichten. Versuchen Sie immer zunächst den entsprechenden Ansprechpartner für Ihre Email Anschreiben zu recherchieren und sprechen Sie die Person dann direkt an. Wirken Sie überzeugend!

Gerne möchte ich Ihnen ein paar Beispiele für pfiffige Betreffzeilen und ansprechende Email Anschreiben geben:

Beispiele für Betreffzeilen:

Beispiel #1

Ich liebe Deinen/Ihren Artikel über radikale Ehrlichkeit – hier ist mein Ergebnis nach einer Woche

Beispiel #2

Artikelidee: “Wie man einen effektiven Studienführer kreiert, indem er jedes Konzept in ein visuelles Diagramm umwandelt”

Beispiel #3

Titel des Blogbeitrags auf den Sie sich in Ihrem Anschreiben beziehen

Beispiel #4

Meine Erfahrungen mit Ihren Tipps

Beispiel #5

Killer-Infografik, die jede XY-Technik + 3 Alltagsanwendungen veranschaulicht

Beispiel #6

Das gefällt Ihnen sicher: wie Master Networker mit Null Status gestartet haben

Beispiele für erfolgreiche Email-Anschreiben:

Beispiel #1: Das persönliche Email-Anschreiben:

Hallo Herr/Frau Hennen | Hallo Julia,

Ich heiße Stefanie, bin Mutter und Ehefrau, Ökologin und Freizeit-Liebhaberin aus München. Ich liebe es zu bloggen, meine Inhalte mit der Welt zu teilen und andere Menschen zu inspirieren. Heutzutage verbringen Familien und Kinder immer weniger Zeit zusammen in der Natur, das ist nicht Neues. Unsere Kinder wachsen in eine Zeit voll von Technologien, entfremdet von den Wundern der Natur.

Ich lebe gerne nach dem Motto – “sei die Veränderung, die Du gerne in der Welt sehen möchtest”. Also haben meine Familie und ich beschlossen einen Deal zu vereinbaren und nun verbringen wir mehr Zeit in der Natur und erleben gemeinsam wirklich wunderschöne Dinge.

Der Grund wieso ich Ihnen / Dir schreibe ist, dass ich gerne in Form eines Beitrags zu Ihrem / Deinen Blog mit einer Geschichte beitragen würde. Meine Idee ist es, ein kleines Guide zu schreiben, das andere Familien dazu inspirieren könnte, das gleiche zu tun wie meine Familie und ich, gefolgt mit einer Auflistung der häufigsten Ausreden.

Wenn Sie/Du sich/Dir gerne einer meiner letzten Geschichten ansehen möchtest, dann empfehle ich Ihnen/Dir: [Link]

Was denken Sie/Du? Sollten wir das versuchen?

Ich wünsche Ihnen/Dir einen wunderschönen Tag.

Viele Grüße

Stefanie

Beispiel #2: Das freundliche Wort:

Hallo ____________,

ich bin sehr fasziniert von Ihrer Seite und Ihrer Online Präsenz und wäre gerne ein Teil davon. Sehr gut hat mir Ihr Beitrag zum Thema _____________ gefallen und auch die Infografik die Sie erstellt haben, finde ich sehr interessant.

Mein Name ist im Übrigen Stefanie. Ich reise leidenschaftlich gerne und interessiere mich außerdem für Mode und einen gesunden Lebensstil. Ich hatte schon die Möglichkeit für viele andere Blogs zu schreiben und schreibe außerdem regelmäßig als Autorin für ____________.

Ich habe einige tolle Idee um zu Ihrem Repertoire beizutragen. Was halten Sie/Du von diesen Ideen:

[Liste von Ideen]

Wenn Sie sich ein genaueres Bild von meinem Schreibstil und meinen Themen machen möchten, dann empfehle ich Ihnen folgenden Seiten:

[Liste von Seitenlinks]

Ich bin immer offen für neue Ideen und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Ich bedanke mich für Ihre Zeit!

Viele Grüße

Stefanie

Beispiel #3: Das lockere und freundliche Konzept

Hey______,

mein Name ist Stefanie und ich bin eine Abenteuer-Liebhaberin aus München. Ich habe viele Jahre in der Reiseindustrie gearbeitet und war über Jahre als Travel-Guide tätig. Ich schreibe außerdem gerne über meine Erfahrungen auf meinem Blog ___________.

Da ich viel reise und immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen bin, scheint mir Deine Reisekategorie genau richtig für die Veröffentlichung meiner künftigen Reiseartikel. An folgenden Titeln arbeite ich momentan:

[Titel]

[Titel]

[Titel]

Ich hoffe Dir gefallen die Artikel und Du kommst auf mich zurück, wenn Du gerne einen meiner Beiträge auf Deinem Blog veröffentlichen möchtest. Ich würde mich freuen ein Teil Deiner genialen Online Präsenz sein zu dürfen. Hier kannst Du außerdem ein Paar meiner Artikel lesen, die ich bisher veröffentlicht habe:

[Link]

[Link]

Ich hoffe Sie gefallen Dir!

Viele Grüße

Stefanie

Beispiel #4: Kurz und Knackig

Hi,

Ich bin Stefanie, Bloggerin und Autorin aus München.

Ich schreibe schon Beiträge und Fachartikel seit ich denken kann. Deshalb kontaktiere ich Sie, um Ihnen einen gut geschriebenen Artikel für Ihren Blog anzubieten, alle mit dem Ziel, mein Wort zu verbreiten und meine Online-Präsenz zu entwickeln.

Darüber hinaus würde ich Sie gerne auf meinen jüngsten Artikel in meinem Portfolio hinweisen:

[Link]

Beim Lesen Ihres Blogs sind mir einige Themen eingefallen, die für Sie interessant sein könnten, wie beispielsweise:

[Thema]

[Thema]

[Thema]

Würden Sie gerne über eine potentielle Zusammenarbeit mit mir sprechen?

Dann freue ich mich bald von Ihnen zu hören!

Mit freundlichen Grüßen,

Stefanie Huber

Beispiel #5: Machen Sie es unvergesslich und ungewöhnlich

Hi_________,

ich bin Stefanie, eine Kunsthistorikerin die von Innenarchitektur und Psychologie besessen ist.

In letzter Zeit habe ich viel zu Hause gearbeitet. Dabei habe ich erkannt, wie wichtig es ist, Effizienz und Produktivität in jeder Umgebung zu bewältigen. Ich las und erforschte darüber, bis ich Sie glücklicherweise gefunden hatte.

Da ich auch schon seit einiger Zeit mit Leidenschaft in Ihrem Newsletter angemeldet bin, bin ich hier, um Ihnen meine Kompetenz anzubieten. Ich glaube wirklich, dass unsere Zusammenarbeit für beide Seiten vorteilhaft wäre.

Ich würde gerne über Möglichkeiten schreiben, um die Produktivität zu steigern und bei der Arbeit von zu Hause etwas Geld zu sparen. Wir können über weitere Details sprechen und uns auf ein bestimmtes Thema einigen.

Hier sind einige Artikel auf Webseiten, mit denen ich bereits eine erstaunliche Zusammenarbeit gehabt habe:

[Link]

[Link]

Lassen Sie mich wissen, ob eine Zusammenarbeit mit mir für Sie interessant ist.

Viele Grüße,

Stefanie Huber

Beispiel #5: Gut erforscht und hoch-kontextuell!

Hi,

mein Name ist Stefanie. Ich komme aus München und bin eine Beauty, Mode und Fashion Bloggerin. Ich habe eine Leidenschaft für einen gesunden Lebensstil und vegane Schönheitsprodukte. Ich schreibe regelmäßig als Autorin für _____________ zu Themen wie Mode, Schönheit und Lifestyle. Außerdem schreibe ich noch für einige andere erfolgreiche Blogs wie:

[Link]

[Link]

[Link]

Ich bin seit Jahren in der Beauty- und Make-up-Branche tätig und liebe es, Tipps zu geben, die auf meiner Erfahrung basieren.

Ich bin schon vor einiger Zeit über Deinen Blog gestolpert und ich muss Dich für Deine schönen Inhalt loben. Ich würde gerne ein Gastautor für Deinen Blog werden und es wäre eine tolle Gelegenheit für mich, meine Erfahrungen auch Deinem Publikum vorstellen zu dürfen. Ich habe interessante Ideen, die ich Dir gerne vorstellen würde.

[Idee]

[Idee]

[Idee]

Beispiele meiner Beiträge kannst Du Dir hier ansehen:

[Beispiele]

Ich bin offen für die Bearbeitung der Titel und würde gerne Deine Vorschläge hören.

Vielen Dank für Deine Zeit.

Viele Grüße

Stefanie

Beispiel #6: The easy way

Hey Influencer,

ich folge Deinem Blog schon seit einiger Zeit und muss sagen, es gibt dort immer wieder interessante Beiträge.

Ihr Beitrag zum Thema ________________________ hat mich wirklich fasziniert und mich zu meinem Beitrag über das Thema ____________________ inspiriert.

Wenn Dir mein Beitrag gefällt, darfst Du ihm gerne Liebe schenken und ihn auf Deinem Blog oder Deinen Social Media Kanälen teilen.

Viele Grüße

Stefanie

Beispiel #7: Der Leitfaden

Hallo __________,

soeben war ich auf der Suche nach ein paar Ressourcen zum Thema _________ und bin schließich auf Ihren sehr informativen Artikel [Titel] aufmerksam geworden.

Ich habe festgestellt, dass eine der Ressourcen, die Sie bei XY erwähnt haben, nicht mehr existiert. Ich habe vor kurzem einen ausführlich recherchierten Leitfaden für die Wahl der richtigen Online-Brokerage für Sie erstellt: [Link]

[Kurz auf den Leitfaden eingehen]

Das könnte eine gute Ergänzung zu Ihrem Artikel sein, denken Sie nicht?

So oder so, finde ich Ihren Artikel sehr aufschlussreich und Google wird ihn sicher lieben!

Herzliche Grüße,

Stefanie Huber

Beispiel #8: Der Besserwisser

Sehr geehrter  ________________,

Ich verfolge Ihre Themen schon seit einiger Zeit und muss sagen, dass gerade Ihre Beiträge zum Thema ______________ wirklich interessant verfasst sind.

Ihr letzter Beitrag zum Thema „_________“ hat mich besonders fasziniert, wobei ich Ihre Meinung zu __________ nicht ganz teilen kann.

  1.    XY ist nicht wie Xy
  1.    Bla Bla könnte man besser machen weil,
  1.    Und etc ist zwar sinnvoll, könnte aber auch anders umgesetzt werden

Unser Experte Herr/Frau ____________ kann Ihnen sicher wichtige Einblicke geben um das Thema noch zu ergänzen. Gerade zu dem Punkt XY könnte Er/Sie Ihnen noch viel Wissenswertes liefern, was für Ihre Leser sicher interessant und spannend ist.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefanie Huber

Beispiel #9: Die eigenen Erfahrung

Hey __________________,

soeben war ich auf der Suche nach neuen Ressourcen zum Thema XY, da bin ich auf Deine/Ihre Seite aufmerksam geworden.

Wie ich gesehen habe, haben Sie/ hast Du eine meiner Lieblings-Seiten (Lieblings-Ratgeber, Lieblings-Tool etc.) in Ihrem/Deinen Text erwähnt.

Ich habe die Seite, den Ratgeber, das Tool etc. selbst schon verwendet und habe hervorragende Erfahrungen damit gemacht. Gerade wenn es um XY geht ist diese Seite, der Ratgeber, das Tool etc. wirklich hilfreich.

Auf meinem Blog habe ich aktuell einen neuen Ratgeber (Checkliste,Tool etc) mit über 1000 Worten (50 Stichpunkten, 66 originellen Tipps etc) veröffentlicht, wie man XY noch besser und leistungsfähiger einsetzen kann.

Das könnte eine Erwähnung wert sein 😉

Ich wünsche Ihnen/Dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Seite / Ihrem Blog.

Mein Ratgeber erklärt alles Step-by-Step und ich würde mich über Ihr/Dein Feedback sehr freuen.

Viele Grüße

Stefanie

Beispiel #10: Verteilen Sie Lorbeeren

Hallo __________________,

ich folge Ihrem Blog / Ihrer Seite schon seit einiger Zeit. Endlich ein Blog der seine Beiträge auch durch wissenschaftliche Studien belegt und die Informationen nicht “einfach irgendwoher nimmt.”

Ich habe selbst gerade einen sehr umfangreichen Post über XY geschrieben. Ich habe das Ganze zusätzlich in einer Infografik zusammengefasst um bildlich vereinfacht die Technik von XY zu erklären.

[Link zu Grafik]

Die Grafik würde Ihren Lesern sicher gut gefallen. Ich freue mich über ein Feedback von Ihnen.

Viele Grüße

Stefanie Huber

Allgemein sollten Sie zusätzlich auf folgende Punkte achten, wenn Sie das Email Anschreiben vorbereiten:

Teilen Sie Ihren Social Proof mit:

  • X Jahre Erfahrung auf dem Gebiet
  • Schüler von XY
  • Experte, weil …
  • Als Fachautor tätig in XY Magazinen

Erklären Sie, WARUM es Sie genau auf der gewählten Seite einen Artikel veröffentlichen möchten, oder Ihren Beitrag verlinken möchten:

  • Sie haben einen bestehenden Beitrag über XY gelesen und Sie haben die fehlenden Daten um den Beitrag noch zu ergänzen
  • Sie stellen eine Themenlücke fest
  • Ihre Grafik etc. bietet einen absoluten Mehrwert für die gewählte Seite

Überlegen Sie sich, was das Ziel der Seite ist, und erfüllen Sie dieses mit Ihrer Anfrage:

  • wirken Sie überzeugend
  • Informieren Sie Top-Influencer vorab und bieten Sie exklusive Inhalte an, die die Seite nicht selbst in wenigen Schritten nachbauen kann
  • Machen Sie auf Mehrwert Ihres Beitrages aufmerksam

Bereiten Sie das Telefongespräch entsprechend vor

Laut Statista werden im Jahr 2017 täglich etwa rund 732,2 Milliarden Emails versand.

Redaktionen und bekannte Blogs, werden täglich also förmlich mit E Mails zugemüllt.

Laut einer Studie von Suxeedo werden 65 % aller Kooperationen durch den telefonischen Kontakt aufgebaut und lediglich 35 % durch den E-Mail austausch.

Daher sollten Sie ihr Anschreiben so lukrativ wie möglich gestalten oder direkt zum Telefonhörer greifen. Dabei reicht es jedoch nicht aus, bei Redaktionen irgendwelche Servicenummern anzurufen, oder unvorbereitet in einer Zentrale zu landen.

Sollten Sie sich dazu entscheiden, telefonisch mit dem Influencer in Kontakt zu treten, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Sammeln Sie Informationen!

Bereiten Sie sich gut auf das Telefonat vor, indem Sie umfangreich recherchieren. Egal ob Blog, oder Magazin, seien Sie sich bewusst welche Seite Sie kontaktieren.

  • Wie lange gibt es die Seite schon?
  • Wie viele Leser hat die Seite?
  • Sind die Themen gemischt oder gehen alle in eine Richtung?
  • Wie viele Autoren arbeiten für die Seite?
  • Wie erfolgreich ist die Seite?
  • Wurden schon weitere Gastbeiträge oder Fachbeiträge zu einem bestimmten Thema veröffentlicht?
  • Welche Zielgruppe hat die Seite und entspricht dies auch Ihrer Zielgruppe?

Wer ist mein Ansprechpartner?

  • Zu welcher Abteilung, zu welchem Themengebiet passt Ihr Beitrag?
  • Wer ist Redaktionsleiter in diesem Bereich?
  • Sind Sie beispielsweise auf einen Artikel aufmerksam geworden, auf den Sie sich im Gespräch beziehen wollen, dann sollten Sie sich auf den Autor des Artikels vorbereiten. Sehen Sie sich an, zu welchen Themen der Autor noch schreibt.
  • Wie können Sie Ihren Ansprechpartner am besten motivieren?

Welche Interessen hat Ihr Ansprechpartner?

Um das Gespräch lockerer zu gestalten, beginnen Sie mit etwas small-Talk zu einem Thema das Sie und auch Ihren Ansprechpartner interessiert und Sie aber direkt zu Ihrem Thema leitet.

Erarbeiten Sie sich einen Gesprächsleitfaden

Notieren Sie sich in Stichpunkten, wo Sie genau hin wollen und was Ihr Gesprächspartner für Sie tun kann.

Halten Sie Ihr Ziel vor Augen

Sie sollten genau wissen, was Sie von Ihrem Gegenüber möchten. Versuchen Sie dabei aber nicht ihm irgendetwas verkaufen zu wollen. Sollten Sie einem Magazin beispielsweise eine Infografik anbieten wollen, das Magazin aber fremden Content grundsätzlich ablehnt, dann geben Sie nicht auf. Fragen Sie ob für die Redaktion eventuell die Rohdaten Ihrer Grafik  interessant wären. Diese würden Sie natürlich ebenso gerne zur Verfügung stellen.

Bedenken Sie mögliche Einwände Ihres Gesprächspartners

und überlegen Sie sich, wie Sie diese geschickt abwenden können.

Verkaufen Sie nicht!

Sie sollten auf keinen Fall versuchen, Ihren Inhalt in irgendeiner Form verkaufen zu wollen. Denken Sie immer an den Mehrwert den Sie der Seite damit bieten und dass Sie im Grunde nur helfen wollen.

Hier finden Sie eine Checkliste, wie Sie das Telefongespräch möglichst aktiv gestalten können. Außerdem können Sie sich an folgende Punkte halten:

  • sprechen Sie ruhig und souverän
  • atmen Sie gleichmäßig
  • sprechen Sie in einer tiefen Stimmlage um Kompetenz auszustrahlen
  • passen Sie Ihre Stimme Ihrem Gesprächspartner an
  • wenn Sie können, überlassen Sie das Gespräch einem ihrer weiblichen Teammitglieder, da Frauen im Gespräch mit Männern eine höhere Conversion erzielen.

Twitter Outreach

Will Blunt gehört zu einer der ersten Personen, der die Strategie, Influencer über Twitter zu kontaktieren, auch als Seeding Strategie genutzt hat. Nützliche Inhalte haben einige ziemlich beeindruckende Unterstützer, wenn es darum geht, Backlinks zu bekommen.

Wie Sie sehen können kann Twitter eine erfolgreiche Möglichkeit sein, wenn Sie Ihren Beitrag gerne bekannt machen möchten. Starten Sie ein Outreach an die Personen, die Ihr Thema Ihrere Meinung nach interessant finden könnten und stellen Sie dabei Fragen.

Die Personen werden so “direkt” angesprochen und haben das Gefühl mitreden zu können. Sie werden so auf Ihren Beitrag aufmerksam machen, und eventuell sogar einige wichtige Diskussionen zum Thema starten.

Fragen Sie freundlich nach, ob Sie die Meinungen der anderen in Ihren Post mit aufnehmen dürfen. Sollten Sie das schließlich tun, schicken Sie Ihren Beitrag exklusiv an die Kontaktierten. Diese werden sich nun ihren Expertenstatus nicht mehr nehmen lassen und Ihren Beitrag sicher gerne verlinken.

Bauen Sie Ihren Beziehungsstatus zu eventuellen Linkgebern dadurch nachhaltig auf.

Seeding von Content

Sollten Sie einen Beitrag aufgreifen wollen, der schon so ähnlich im Netz existiert, dann analysieren Sie die Top 3 Seiten, die in Google zu dem Thema bereits ranken. Analysieren Sie die Backlinks des jeweiligen Beitrags mit Hilfe eines Tools und sehen Sie sich an, welche Seiten den Beitrag verlinkt haben. Sind diese Seiten ebenso relevant für Sie? Dann kontaktieren Sie sie.

Haben diese Seiten beispielsweise die 10 effektivsten Strategien für erfolgreiches Email Marketing verlinkt, Ihr Beitrag aber 25 effektive Strategien für erfolgreiches Email Marketing + Fallbeispiele enthält, dann schrecken Sie nicht davor zurück den Seiten mitzuteilen, dass Sie einen viel besseren, umfangreicheren Artikel zum Thema erstellt haben und Sie sich über eine Erwähnung freuen.

Hatten Sie die Möglichkeit einen Expertenstatus in Ihren Beitrag miteinfließen zu lassen, dann “verkaufen” Sie diesen entsprechend. Schreiben Sie ausgewählte Magazine an und teilen Sie mit, dass Sie zum Thema XY oder zum Punkt XY eine Expertenmeinung haben, die sicher einen Mehrwert für das Magazin darstellen würde.

Setzen Sie als Strategie auch das Broken Linkbuilding um. Viele große Seiten wie beispielsweise Institutionen oder Organisationen verlinken zu Seiten, die einen 404 Fehler vorweisen. Ebenso mit Hilfe eines Tools, ich empfehle ahrefs, können Sie feststellen ob für Sie interessante Seiten zu kaputten Seiten linken.

Verlinkt also beispielsweise die Uni-Duisburg zu einer externen Studie über die Sauberkeit finnischer Flüsse, die verlinkte Seite existiert jedoch nicht mehr, oder funktioniert nicht mehr, dann ergreifen Sie Ihre Chance.

Sie können nun also Ihre Studie über DNA-basierte Gewässerbewertung der Uni Duisburg vorstellen und im gleichen Atemzug darauf hinweisen, dass Sie auf der Seite X der Uni festgestellt haben, dass auf eine tote Seite verlinkt wird, und die Uni Duisburg diesen toten Link gerne durch Ihren Beitrag ersetzen darf.

Seeding von Infografiken

Infografiken eignen sich sehr gut für eine erfolgreiche Seeding Kampagne. Eine Infografik sollte komplexe Sachverhalte grafisch vereinfacht darstellen und somit Aufmerksamkeit erwecken. Alle wichtigen Informationen zum Thema sollten auf einen Blick sichtbar und verständlich sein.

Sollten Sie eine Infografik zu einem Thema erstellen wollen, sollten Sie zunächst Ideen sammeln, wie Sie ihr gewähltes Thema am besten graphisch darstellen können und wie breit Sie das Thema fächern können. Die Informationen auf der Grafik, sollten das Thema einfach und verständlich widerspiegeln. Die Themenauswahl ist dabei das A und O, die richtige Story hinter der Grafik, die halbe Miete.

Überlegen Sie sich, wie Sie ihr Thema mit skurrilen Fakten verbinden können. Haben Sie beispielsweise einen Online Shop der Babyphone verkauft ist es naheliegend eine Infografik über Baby Fakten zu erstellen. “Wussten Sie, dass 95% der Babys lieber am rechten als am linken Daumen nuckeln?“

Sammeln Sie so viele Fakten wie nur möglich und schon erweitern Sie Ihre Zielgruppe um ein vielfaches. Ihre Infografik ist jetzt nicht nur für eventuelle Käufer Ihrer Babyphone interessant, sondern auch für Frauenmagazine, Ratgeber, Blogs, Fun-Fact Seiten und jeglichen anderen Seiten, die sich mit dem Thema Baby auseinandersetzen.

Kommen wir zu meinem Beispiel mit dem Staubsauger zurück. Verkaufen Sie Staubsauger, ist eine Infografik über die Funktion des Staubsaugers sicher zu trocken für viele Leser. Überlegen Sie sich also wie Sie das Thema auch für andere Leser oder Multiplikatoren interessant gestalten können um die Grafik breiter seeden zu können. Erstellen Sie also beispielsweise eine Infografik über Spinnen im Staubsauger ist das widerum nicht nur für mögliche Kunden interessant sondern ebenso für Magazine, Ratgeber, Tiermagazine, etc.

Bei der Entwicklung der Grafik sollten Sie auf die Logik achten. Die Inhalte und die Optik müssen übereinstimmen und ein roter Faden sollte sich durch die Infografik ziehen. Die visuelle Umsetzung ist bei einer Infografik natürlich besonders wichtig. Je besser das Design um so interessanter die Grafik, um so erfolgreicher das Seeding.

Achten Sie aber darauf, den Leser nicht mit Informationen zu überfüllen. Auf Informationsflut sollte in jedem Fall verzichtet werden, da der Leser sonst zu viel Zeit und Energie damit verschwenden muss, die Informationen richtig zu verarbeiten.

Sobald Sie die Infografik erstellt haben, sollten Sie die Grafik auf der passenden Landingpage einbauen. Haben Sie beispielsweise einen Online Shop und sollten Sie keine passende Landingpage haben, dann erstellen Sie eine neue Unterseite mit etwas Einleitungstext, passend zur Grafik.

Beispiel:

Analysieren Sie nun, für wen die Grafik interessant ist. Wie oben erwähnt, sollten Sie bereits eine Liste an Seiten vor Augen haben, auf der Sie Ihre Infografik gerne unterbringen würden. Sie haben sich also bereits die Backlinks von Seiten angesehen, die bereits einen ähnlichen Beitrag wie Ihren veröffentlicht haben. Außerdem haben Sie bereits recherchiert, für wen die Infografik interessant ist.

Nehmen wir also an, dass Sie die Infografik über die Spinne im Staubsauger erstellt haben. Die Google Suche “Spinnen Staubsauger” weißt ungefähr 93.500 Ergebnisse auf. 93.500 Seiten die sich bereits mit dem Thema der Spinne im Staubsauger befasst haben. Vermutlich haben zwar all diese Seiten, das Thema in geschriebener Form thematisiert, vermutlich haben aber nur etwa 5 % davon sich die Mühe gemacht, eine Grafik zu dem Thema zu erstellen. Kontaktieren Sie nun also diese Seiten und machen Sie sie auf Ihre umfangreiche, eventuell animierte Grafik zu Spinnen im Staubsauger aufmerksam.  Sicher werden einige dieser Seiten gewillt sein, Ihre kuriose Grafik zum bestehenden Beitrag hinzuzufügen.

Seeding von Videos

Für viele Unternehmen zählen Videos zu den idealen Seeding Strategien. Videos sollten mitreißende, spannende oder humorvolle Geschichten vermitteln, so kann eine Marke emotional aufgeladen werden und die Zuschauer zum Teilen anregen.

Das EDEKA Video “Supergeil” ist wohl eines der erfolgreichsten Beispiele einer Video Kampagne. Sollten Sie ein Video für Ihre Marke oder Ihr Produkt erstellen wollen, dann achten Sie bei dieser Form des Inhalts auf jeden Fall stark auf das Storytelling.

Das Video sollte am Ende dort platziert werden, wo sich die Zielgruppe befindet und durch likes, shares und Kommentare erhöhte Interaktionen generiert werden können. Seien Sie sich vorher bereits im Klaren, wo Sie ihr Video anschließend unterbringen möchten. Was Sie dabei nicht vergessen sollten – das Video sollte inhaltlich nicht nur Ihre Zielgruppe ansprechen sondern muss auch den Redaktionen inhaltlichen Mehrwert bieten. Ist Ihr Video für die Redaktionen interessant genug um es in den Redaktionsplan mit aufzunehmen?

Das Video sollte in jedem Fall gesellschaftlichen, kulturellen oder wirtschaftlichen Kontext enthalten um es für die Redaktionen spannend zu machen. Machen Sie sich für die Verbreitung des Videos auf die Suche nach Medien, die möglichst schon einmal ein Video referenziert haben um so den Seeding-Erfolg zu erhöhen.

Seeding in Sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke sollten Sie bei einer Seeding Kampagne auf keinen Fall vernachlässigen. Für den Erfolg Ihrer Kampagne werden auch die Tweets, die Shares, die Likes und die Kommentare in den sozialen Medien gemessen und zusätzlich kann der Traffic zu Ihrer Seite enorm erhöht werden.

Welche sozialen Netzwerke sollten Sie wählen?

  • Facebook
  • Twitter
  • YouTube
  • Pinterest
  • Instagram

Sollten Sie mit Ihrer Marke oder Ihrem Produkt bereits über eine etablierte Facebook Seite mit mehreren tausend Fans verfügen, wird es für Sie sehr viel leichter werden, Likes und Shares für Ihren Inhalt zu erhalten.

Gleichzeitig können Sie das Teilen Ihres Inhaltes in den sozialen Medien mit einem Wettbewerb verbinden indem Sie coole Preise an Ihre Follower für jeden geteilten Beitrag verteilen.

Sollten Sie jedoch nicht über eine eigenen Facebook Seite verfügen oder sollte Ihre Seite aktuell nur über wenige Fans verfügen, dann kooperieren Sie mit anderen Seiten oder sogenannten Social Media Influencern. Optimale für die Verbreitung Ihrer Inhalte sind Personen oder Fanseiten mit mehr als 5.000 natürlichen Followern. Dadurch wird im Rahmen des Social Media Seedings ein großer Personenkreis erreicht.

Vergessen Sie nicht, den Usern die Shareability Ihrer Inhalte zu vereinfachen und fügen Sie Share Buttons oder ein Quell-Code-Snippet für die schnellere Einbindung auf Webseiten zu Ihrem Inhalt hinzu. Machen Sie auf das Teilen aufmerksam.

Auch persönliche Kontakte in sozialen Medien sollten Sie dabei nicht außer acht lassen. Verfügen Sie über ein privates Facebook Profil? Dann teilen Sie Ihren Inhalt auch dort und rufen Sie Ihre Freunde dazu auf, den Beitrag zu teilen.

Erstellen Sie einen Newsletter zum Seeden des Beitrags

Sollten Sie bereits über einen Newsletter verfügen, den Sie regelmäßig an Ihre Kunden oder Ihre Leser versenden, dann nutzen Sie auch diese Möglichkeit um auf Ihre Inhalte aufmerksam zu machen.

Achten Sie dabei auf die richtige Betreffzeile und lassen Sie auch diesen Newsletter auf keinen Fall werbend wirken. Behalten Sie den Mehrwert im Hinterkopf, den Sie gerne an Ihre Kunden/Leser weitergeben möchten. Der Ratgeber, die Infografik, das Video etc. enthalten wertvolle Tipps und Tricks, die Ihre Subscriber sicher toll finden und gerne bereit sind zu teilen.

Bezahltes Seeding

Neben dem natürlichen Seeding können Sie auch die bezahlte Variante wählen um schneller eine große Reichweite zu erzielen. Dabei ist jedoch zu empfehlen auf einen guten Mix zu achten. Persönlich würde ich Ihnen nicht empfehlen sich überall blind einzukaufen.

Sollten Sie Ihren Beitrag jedoch gerne in einem sehr themenrelevanten Magazin sehen wollen, dieses Magazin Ihnen eine Veröffentlichung aber nur gegen Bezahlung anbietet, dann können Sie das ohne Bedenken umsetzen, sollten Sie externe Kosten in Ihr Budget mit eingeplant haben.

Folgende Möglichkeiten haben Sie für bezahltes Seeding:

  • Suchmaschinenwerbung
  • Display Advertising
  • Advertorials / Paid Posts
  • Social Ads
  • Native Advertising
  • Content-Discovery-Plattformen
  • In-Newsletter Advertising
  • In-App Advertising
  • TV- / Radio-Werbung

Content Seeding Voteile

Viele Fragen sich vermutlich: Wozu der ganze Aufwand? Was habe ich am Ende eigentlich davon, Geld und Zeit in eine Seeding Kampagne zu investieren?

Diese Fragen lassen sich ganz einfach beantworten. Eine Seeding Kampagne ist ein operativ messbares Etappenziel, dass auf lange Sicht gesehen dazu dient, strategisch Ziele zu erreichen und dauerhaft den Erfolg zu stärken. Durch eine Content Seeding Kampagne können Sie über lange Sicht Ihre Marke aufbauen und ein Netzwerk von Touchpoints für potentielle Kunden aufbauen.

Ihre Inhalte auf verschiedenen Kanälen zu platzieren ist in vielerlei Hinsicht ein Gewinn:

  • Die Wahrnehmung Ihrer Themen in der Öffentlichkeit wird erhöht
  • Sie können Ihre Zielgruppe direkt erreichen
  • Die Anzahl qualitativer Backlinks für Ihre Seite steigt
  • Sie erhalten eine langfristige, stabile Vernetzung

Content Seeding Fehler: Hierauf sollten Sie verzichten

Content Seeding wird oft falsch verstanden und falsch angewendet. Auf die folgenden Punkte sollten Sie beim Content Seeding auf jeden Fall verzichten:

  • Der Beitrag sollte auf keinen Fall werbend wirken
  • Verkaufen Sie nichts!
  • Verzichten Sie auf offensichtliche kommerzielle Absichten
  • Verstecken Sie die Werbebotschaft, oder verpacken Sie sie gut
  • Achten Sie auf die Qualität: Vermeiden Sie den Inhalt auf so vielen Webseiten wie möglich zu verteilen, die aber nicht themenrelevant sind.
  • Verzichten Sie darauf den Beitrag ausschließlich über bezahlte Kanäle zu bewerben
  • Kopieren Sie nicht!
  • Kaufen Sie keine Interaktionen für Ihren Beitrag wie beispielsweise Likes, Shares oder Blogkommentare.
  • verzichten Sie auf einfältig, unpersönlich gestaltete E- Mail Anschreiben. Massenemails erkennt man schon an der Wortwahl, einfach den Namen auszutauschen ist wenig sinnvoll.
  • Mangelhafte Recherche kann dazu führen, dass Ihnen wichtige und grundlegende Informationen fehlen
  • Mangelnde Analyse der Influencer. Wenn Sie nicht wissen, mit wem Sie es zu tun haben, können Sie auch keine individuellen Informationen weitergeben. Wählen Sie statt 100 Influencern auf einmal, lieber nur eine geringe Anzahl und lernen Sie die Influencer stattdessen kennen.
  • Vergessen Sie nicht die Informationen zum rechtlich sicheren Einbinden

Content Seeding Reporting – Analysieren Sie Ihren Erfolg

Von Anfang bis Ende sollten Sie bei Ihrer Seeding Kampagne Ihr Ziel vor Augen halten. Die Erfolgsauswertung ist substanziell. Am Ende Ihrer Kampagne sollten Sie positive und negative Learnings ermitteln.

Jeder Kampagne ist zeitlich begrenzt und auf kurze oder mittelfristige Erfolge ausgelegt. Jede Kampagne sollte innerhalb einer Content Marketing Strategie als kleiner Teilerfolg fungieren. Dabei sollte der Fokus bei einem klaren, messbaren Conversion-Ziel liegen.

Die Ziele wie:

  • erreichte Newsletter Abos
  • die Generierung einer bestimmte Anzahl an Backlinks
  • Logins
  • Downloads
  • Clicks

sollten klar vor Augen liegen.

Sie sollten sich während, vor allem aber am Ende Ihrer Kampagne einen Überblick über die Verbreitung Ihres Inhaltes verschaffen um am Ende eine Erfolgsprognose erstellen zu können.

Mit Hilfe eines regelmäßigen Monitorings und eines guten Reportings können Sie sich einen Überblick über Ergebnisse und Performance Ihrer Kampagne verschaffen. Ein Reporting liefert Ihnen wichtige Erkenntnisse und Zahlen zum Erfolg Ihrer Kampagne, die für den Erfolg einer Folgekampagne sehr wichtig sein können.

Erzielt die Kampagne nur schlechte Erfolge können Fehler so analysiert und in Zukunft vermieden werden. Für ein zufriedenstellendes und übersichtliches Reporting am Ende der Kampagne sollten Sie sich vorher bewusst werden, welche Ergebnisse Sie genau messen möchten:

Traffic:

Für die Messung des Traffics, ist Google Analystics ein sehr hilfreiches Tool. Dadurch können Sie den Traffic auf Ihrer Webseite messen und analysieren. Außerdem können Sie feststellen, welche Beiträge oder Inhalte am häufigsten gelesen werden.

Resonanz:

Achten Sie dabei auf die social signals in sozialen Netzwerken. Welche Resonanz konnte Ihr Inhalte in den sozialen Netwerken erzeugen. Wie stieg die Anzahl Ihrer:

  • Follower
  • Kommentare
  • Shares
  • Erwähnungen
  • Likes

Leads und Conversion

Wie stark sind Ihrer Conversions nach der Seeding Kampagne gestiegen? Analysieren Sie:

  • die Anzahl der Dowloads
  • die Anzahl der Käufe
  • Positive und Negative Learings

Content Seeding die neue PR?

In vielen Bereichen wird Content Seeding als die neue PR bezeichnet.

Durch eine ordentliche Seeding Kampagne kann ein Produkt oder eine Marke sehr erfolgreich vermarktet werden. Die Mediennutzung hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert.

Im Jahr 2017 geht man nicht mehr zum Kiosk um sich über die aktuellen Geschehnisse in der Welt zu informieren, man klickt sich stattdessen ins Netz.

Die Zielgruppe wird heute mit anderen Medien erreicht als noch vor ein paar Jahren und somit ist Content Seeding die Antwort auf die international vernetzte Medienlandschaft.

Dabei gilt, dass es sich bei den Konsumenten nicht mehr nur um reine Leser handelt, sondern auch um Zuhörer, Zuschauer und Produzenten.

Die Empfänger von Botschaften werden heute selbst zu Sendern indem sie auf die Beiträge in verschieden Kanälen reagieren, diese teilen oder kommentieren. So informieren wir uns auf dem Weg zur Arbeit in der Metro über das Facebook Newsfeed über aktuelle Informationen in der Welt oder teilen aktuelle Tweets.

Fazit

Für die Zukunft und mögliche Folgekampagnen sollten Sie sich bewusst machen, was Sie durch die Kampagne gelernt haben. Dadurch können Sie Ihre Strategie und die Umsetzung besser an Ihre Ziele anpassen.

Eine erfolgreiche Seeding Kampagne hängt von vielen Faktoren ab, denn am Ende kann man zwar analysieren, weiß aber nicht, wie der Inhalt bei den Influencern und der Zielgruppe ankommt und wie die Reaktionen auf die Kampagne sein werden. Je intensiver Sie Ihre Kampagne analysieren um so besser wissen Sie, was in der Zukunft gefragt wird, können besser auf Ihre Zielgruppe eingehen, Fehler vermeiden und künftige Maßnahmen noch gezielter und Erfolg bringender planen und gestalten.